Saisonfinale der Südwest-Rallyemeisterschaft in Losheim

Mehr als 100 Teams trafen sich am 30. Oktober im Saarländischen Losheim zum letzten Lauf der Südwest-Rallyemeisterschaft. Dabei ging
es um die Sieger bei der Saarländischen ADAC Rallye-Meisterschaft 2010 und die Sieger im ADAC Rallye Pokal Südwest 2010.
Uwe Buhmann und Günter Jatz waren bei der Frankenland – Anfang Oktober und der Nibelungenring-Rallye, eine Woche darauf, wieder voll dabei. Klar, dass sich die Beiden diese Veranstaltung nicht entgehen ließen. Das Timing mit der Anfahrt passte gut. 5:30 Abfahrt in Sandhausen und pünktlich um 8:00 Uhr bei der Dokumentenabnahme. Ein großes Lob an den Veranstalter. Durch die zeitlichen Vorgaben von der Dokumenten- abnahme und der technischen Abnahme gab es keine unnötigen Wartezeiten.
Entgegen den bisherigen 200er Rallyes waren es diesesmal nur 2 Prüfungen, die zweimal gefahren wurden. Aber diese hatten es in sich. WP1 und 3 brachte es auf 9,3 km mit 1 km Schotteranteil. Da waren die Teams mal locker 6 Minuten und 30 Sekunden unterwegs. Morgens beim Abfahren war es noch relativ trocken. Der Wetterbericht für den Samstag wußte wohl selber nicht genau was man vorhersagen soll. Einerseits war Regen angesagt, andererseits sollte es überwiegend trocken sein. Nach der Einführungsrunde stellte sich leichter Nieselregen ein, der aber bis zum eigentlichen Start unseres Teams um 14:11 Uhr längst verzogen war. So lagen denn die Hoffnungen auf den Trockenreifen. Für die WP1 ging damit die Rechnung voll auf. Bei der WP3 – der selben Strecke – konnten Uwe und Günter sich noch um 5 Sekunden verbessern. Die zweite und vierte Prüfung WP2 / 4 war ein Rundkurs mit 8,2 km, davon 1,7 km Schotter. Als WP2 gefahren zeigte sich bereits, dass die Waldpassagen mit viel Dreck in den Kurven und die Schotterstrecke eine Schlüsselrolle spielen werden. Gegen 17:00 kam unser Team zu dieser letzten Prüfung – WP 4 Waldhölzbach-Losheim – und ….  es regnete vom Feinsten. Nicht nur bei Uwe und Günter, sondern auch bei manch anderem Team sah man lange und besorgte Gesichter. Allerdings freuten sich nun die, die schon zu Beginn mit Regenreifen gestartet waren.

Egal – da mußte man trotzdem durch. Mit einer 12 Sekunden längeren Fahrzeit auf dieser WP4 waren unsere Rallypiloten Uwe Buhmann und Günter Jatz absolut nicht glücklich. Doch unter den widrigen Wetterbindungen konnte man von einem tollen Ergebnis reden. Das reichte schließlich für den 4. Platz in der Klasse N/F 2 unter den 9 angetretenen Teams. Der optimal vorbereitete Toyota Corolla konnte damit 1 Peugot, 3 Suzuki und 1 VW Polo hinter sich lassen.
Für die Unterstützung bei der Vorbereitung und der Betreuung während der letzten Jahre möchte sich das Team recht herzlich bei Thomas Stang und Gerhard Bracht vom B & S Kfz- und Zweirad-Service in St. Leon-Rot bedanken. Nicht selbstverständlich und damit um so erfreulicher, dass mit dieser Unterstützung der Breitensport ermöglicht wird. Danke!

Die Bilder wurden uns freundlicherweise von Sascha Dörrenbacher zur Verfügung gestellt.

Unser Clubkamerad Michael Hirscher, begleitet

von Marc Buhmann, war ebenfalls an der Strecke

und konnte auf der WP1
einen Schnappschuß erzielen

Am Ende der Schotterpassage auf WP1/3 geht es in

eine scharfe Linkskurve

Aus der man viel Schwung für die nächsten Meter

mitnehmen konnte

WP2 mit der Schlüsselposition am Ende der

Schotterpassage. Unser Team schaffte die Linkskurve

zur nächsten Runde

Nach der 2. Runde ging es rechtsrum in die Ausfahrt

Enduro-X Saisonabschluß in Betra

Es war doch eine recht lange Pause zwischen dem GCC Finale am 4. September in Schefflenz und dem letzten Lauf der Enduro-X in Betra bei Horb am Neckar am Samstag, den 23. Oktober.
Die Mannschaft um Günter Essig freute sich an diesem herrlichen Samstagmorgen rund 200 Teilnehmer zum Saisonfinale begrüßen zu können.
In der Klasse 5, der Einsteiger, waren 35 Teilnehmer am Start. Darunter auch unsere beiden Fahrer aus Sandhausen Steven und Björn Jatz. Nachdem im letzten Jahr die Strecke durch die Regenfälle nur schwer zu meistern war, reiste man bereits am Freitagabend mit gemischten Gefühlen an. Die Besichtigung der Strecke erledigten unsere Fahrer diesesmal am Samstag vor dem Rennen, da der Start erst für 9:30 vorgesehen war. Mitfiebern am Start konnten auch Sandra und Leonie Jatz, die Björn bei diesem letzten Rennen in 2010 begleiteten.

Pünktlich um 9:30 kam das Startsignal für die Senioren und Damen, nach den Teamfahrern gingen auch unsere Einzelfahrer auf die rund 5 Kilometer lange Strecke über eine Zeitdistanz von 3 Stunden. In diesem Jahr war die Strecke wirklich deutlich besser. Während 2009 der Sieger in der Klasse 5 lediglich 13 Runden erzielte, waren es 2010 immerhin 26 Runden. Steven kam mit seiner 250er KTM bei diesem Streckenprofile recht gut voran. Trotz einiger „AHA-Effekte“ blieben bei ihm größere Schwierigkeiten aus. Da er keine Tankpause einlegen mußte, konnte er am Ende mit 24 Runden und dem 12. Platz in seiner Klasse ein wirklich tolles Ergebnis erzielen.

Björn versuchte von Anfang an etwas Druck zu machen, mußte dann aber in der 8. Runde mit einer defekten Kupplung in die Box. Irgendwie war das Hydrauliköl verloren gegangen. Wer hat denn sowas schon dabei? Gottseidank konnte man bei Enduro-Koch dieses nun heißbegehrte Fläschchen erhalten. Aber dennoch dauerte die Reperatur rund 30 Minuten. Ein böser Sturz in der 11. Runde kostete nochmals zusätzliche Zeit und einen weiteren Boxenstopp zur Reperatur der Gabel. Mit nur 18 Runden war dann der 32. Platz das Ergebnis.
In der Gesamtwertung 2010 konnte Steven Jatz den 10. Platz und Björn Jatz den 18. Platz unter den 32 eingeschriebenen Fahrern belegen.
Herzlichen Glückwunsch von den Clubkameraden.
Wir sind gespannt, wie es für die beiden in 2011 aussehen wird. Geplant ist mal als Team in diese 3 Stunden Rennen des Enduro-X Cups an den Start zu gehen.

Viel Glück und Erfolg schon jetzt.

Bilder / Impressionen aus Betra vielen Dank an Sandra Jatz

Pokal bei der Nibelungenring Rallye

Bereits eine Woche nach der Frankenlandrallye waren Uwe Buhmann und Günter Jatz schon wieder am Start. Nachdem in 2008 die legendäre Nibelungenringrallye wiederbelebt wurde, war dies nun die 43. DMV – ADAC Nibelungenringrallye. In diesem Jahr war das Rallyezentrum in Gadernheim am Sportplatz / Heidenberghalle eingerichtet.
Nachdem unser Sandhäuser Team am 9. Oktober mit hervorragendem Wetter verwöhnt wurde, gab es am Samstag, den 16. Oktober schlichtweg nur Sauwetter. Schon früh am Morgen, so gegen 7:30 wurde der Toyota Corolla bei strömenden Regen abgeladen. Uwe Buhmann vertraute auf den Wetterbericht und hatte somit die Regenreifen bereits montiert. Nach Dokumenten- und technischer Abnahme ging es auf die Einführungsrunde. Dabei durften die 3 Wertungsprüfungen jeweils zweimal abgefahren werden. Erstmals in diesem Jahr war mit der WP 1 eine Schotterprüfung mit 3,6 km Länge auf dem Programm. Eigentlich ein landwirtschaftlicher Weg, teilweise sandig, schlammig oder mit Schotter gespickt. Tatsächlich konnte man doch so manch normales Straßenauto beim Abfahren erkennen. Mit der WP 2 war die legendäre Bergrennstrecke bei Zotzenbach mit 7,8 km und 100% Asphalt auf dem Fahrplan. Regennasse Fahrbahn und Laub machten später auch unserem Team das Leben schwer. Mit spektakulärem Drift bewegte Uwe Buhmann den Toyota Corolla durch die schier endlosen Kurven. Auf der WP 3 „Seidenbach“ war die Ortsdurchfahrt durch die engen Gassen wohl eine der schwierigsten Passagen dieser Veranstaltung. Kurze, enge, schnell aufeinander folgende Kurven waren für Fahrer und den vorlesenden Beifahrer äußerst anspruchsvoll.
68 Teams konnte die Veranstaltergemeinschaft bei der Rallye 200 verzeichnen. In der Klasse N 2, wo Uwe Buhmann und Günter Jatz mit dem Toyota Corolla am Start waren, konnte man 5 Teams verzeichen. Die widrigen Witterungsbedingen und langjährige Erfahrung spielte für unser Team und bescherte den beiden Sandhäuser einen tollen 2. Platz, der mit einem Pokal belohnt wurde.
Als nächster – und für dieses Jahr wohl letzter Start ist die Rallye „Rund um Losheim“ bei Merzig am 30. Oktober eingeplant.

Uwe Buhmann und Günter Jatz auf der WP 1 Später als WP 4 gefahren, war die Strecke nicht besser

Herzlichen Dank an Wolfgang Schick – ws-foto.eu

für die überlassenen Fotos.

Fotos von Sascha Dörrenbacher www.sascha-smf.de Ebenfalls herzlichen Dank

Zurück auf der Rallyepiste

Nach rund 2 Jahren Pause konnte man am 9. Oktober in Sindolsheim bei Walldürn, unser Sandhäuser Rallyeteam Uwe Buhmann und Günter Jatz
bei der 26. Frankenlandrallye wieder am Start sehen. Uwe Buhmann hatte die Pause genutzt um den Toyota Corolla auf den aktuellesten technischen Stand zu bringen. Neue Sitze, eine Überarbeitung des Käfigs und noch ein paar weitere Veränderungen sollten den jetzt 25 Jahre alten Corolla weiterhin wettbewerbsfähig halten.
Die Bedingungen an diesem Samstag waren hervorragend. Seit Tagen trockenes, wenn auch sehr kaltes Wetter, hatten die Straßen und Wege von
den sonst üblichen Herbsteinflüssen freigehalten. Wie immer gab es drei verschiedene Wertungsprüfungen, von denen eine absolut neu war, die jeweils 2 mal gefahren wurden. Der Start für das erste von insgesamt 68 Teams war um 13:01 am Rallyezentrum. Da die erste Prüfung, einem Rundkurs mit 5,45 km, gleich neben dem Rallyezentrum stattfand, nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit ihre Konkurrenten mal in aller Ruhe zuzuschauen. Doch um 13:45 war für Uwe Buhmann und Günter Jatz dann die Ruhephase beendet. Nun hieß es wieder „Vollgas“ für 136 km Gesamtstrecke und einer voraussichtlichen Fahrzeit von 4 Stunden.
Bereits in der ersten Prüfung, dem Rundkurs mußte unser Team erkennen, dass 2 Jahre Pause sich doch ordentlich bemerkbar machen. Von den 9 Teams in der Klasse N2 lag man auf dem 6. Platz. Daran änderte sich bis zum Ziel, nach 6 Prüfungen, nichts mehr. Neidlos konnte unser Team den Klassensiegern mit ihrem Hinda Civic eine hervorragende Leistung bestätigen.
Etwas mehr Praxis und vielleicht die eine oder andere technische Verbesserung dürfte das Sandhäuser Team Uwe Buhmann und Günter Jatz bei den nächsten Veranstaltungen wieder weiter nach vorne bringen.
Die beiden Bilder von der Veranstaltung – Wertungsprüfung 2 – wurden uns freundlicherweise von Wolfgang Schick / ws-foto.eu zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Glückwunsch der Clubkameraden für den erfolgreichen Wiedereinstieg und viel Glück am 16. Oktober bei der Nibelungenrallye.

Uwe Buhmann und Günter Jatz WP2 – Pülfringen

GCC Finale in Schefflenz

Auf der einstigen WM Cross-Strecke in Schefflenz hatte der Veranstalter der German Cross Country Serie am Samstag, den 4. September zum Saisonfinale 2010 dieser Deutschen Meisterschaftserie eingeladen. Damit auch pünktlich am Samstagabend die Gesamtsiegerehrung erfolgen konnte, wurden alle 2-Rad Läufe in einem strafferen Zeitplan am Samstag absolviert. Unsere 2 Fahrer vom AMC Kurpfalz, Steven und Björn Jatz, mußten in ihrer Klasse – XC Beginners – bereits um 9:00 Uhr starten. Dies bedeutet früh aufstehen und um 5:30 in Sandhausen abfahren. Unterstützung gab es an diesem Wochenende durch Michael und Günter, die den Boxenservice übernahmen.
Wie immer sorgten die 458 Teilnehmern der GCC für eine imposante Kulisse im Fahrerlager. Für die 144 Fahrer/innen des ersten Laufes, wo auch Steven und Björn starteten, waren die Streckenbedingungen noch nicht so ideal. Neben feuchtem Laub auf den steilen Abfahrten waren auch geteerte Feldwege mit sandigem Belag eine neue Herausforderung. Bei der kurzen morgendlichen Streckenbesichtigung war es leider nicht möglich die gesamte Strecke abzulaufen. So kam es in der ersten beiden Runden doch noch zu dem einen oder anderen AHA-Effekt. Zum Glück lief das alles noch recht gut ab. Nach einer Stunde kam Björn dann in die Box zum Tanken. Dank des schnellen Services konnte er seinen Platz halten. In Runde 8 hatte Steven einen kleinen Ausritt in die Botanik und mußte auf der Strecke seinen Lenker neu richten. Leider kostete das ca. 1 1/2 Minuten. In der neunten Runde löste sich bei Björn der Schalthebel. Nachdem Steven in Mühlhausen das gleiche Problem hatte, mußte nun Björn dran glauben. Mit dem vierten Gang anfahren war recht mühsam. Zum Glück ereignete sich das Missgeschickt unweit vor dem Ziel und der Boxengasse. Schnelle Hilfe war gefragt. Leider brauchte man fast 3 1/2 Minuten bis der Schaden behoben war. Dies bedeutet eine Rückfall um rund 8 Plätze.
Nach 2 Stunden 4 Minuten 10 Sekunden und 13 Runden wurde Steven am Ziel als 52. abgewunken. Es dauerte dann noch 4 Minuten und 39 Sekunden, bis Björn mit ebenfalls 13 Runden als 60. an der Zielflagge vorbeifuhr. Ein tolles Ergebnis für unsere 2 Einsteiger in diese doch recht anstrengende Sportart.
Nun heißt es die Motorräder auf Vordermann bringen und für den Abschluß des Enduro-X Cups am 23. Oktober in Betra die nötige Form aufbauen. –

Viel Glück wünschen die Clubkameraden.

Vorbereitung fürs Rennen im Fahrerlager von Schefflenz Start der XC-Beginners  Steven mittendrin
Björn hatte leichte Startschwierigkeiten

Aus der Boxengasse konnte man Steven auf den

Feldweg zufahren sehen

Steven auf dem großen table vor der Zielkurve Feuerwehrpräsenz in der Boxengasse
Björn ebenfalls vor der Zielkurve Björn auf der Cross-Strecke im Visier der Fotografen
Steven auf der steilsten Abfahrt des Parcours Björn ebenfalls an dieser Bergabpassage
Zieldurchfahrt für Steven Zieldurchfahrt für Björn