Letztes Carrera-Rennen 2010

Am 19.12.2010 fanden sich sieben Teilnehmer im Slot-am-Ring in Hockenheim ein. Neben dem harten Kern wollten auch Holger, Franz, Fabian und Jochen unter der Regie von Rennleiter Marcus am letzten Race-Event des Jahres teilnehmen.
Etwas erstaunt nahmen die Teilnehmer das geändere Layout der Strecke zur Kenntnis. Marcus teilte uns mit, dass dies mit dem geplanten, größeren, Umbau der Strecke zusammenhing. Für weiteren Spaß sollte die umgekehrte Fahrtrichtung sorgen.
Nachdem alle Teilnehmer eingetrudelt – und die Trainingsläufe absolviert – waren, stand das erste Rennen bevor, jeweils 7 Minuten pro Spur. Und da wir 7 Teilnehmer waren, wurden auch 7 Läufe absolviert, wobei jeder einmal aussetzen durfte (musste?). Die konstanteste Leistung hatte, nach ca. 43 Minuten Renndauer, Marc zu verzeichnen, der unangefochten mit 207 Runden und damit 9 Runden Vorsprung  auf Michael den 1. Platz belegte. Platz 3 ging mit 182 Runden an Günter, gefolgt vom besten Rookie, Holger, der 173 Runden absolvierte . Franz belegte mit 164 Runden Platz 5 gefolgt von Fabian mit 154 Runden.  Newcomer Jochen hetzte das Feld vor sich her und absolvierte gute 148 Runden.
Da wir noch etwas Zeit hatten, fuhren wir noch ein Sprintrennen mit je 2 Minuten pro Spur. 
Das Schlußlicht bildete diesmal Franz, mit 47 Runden um eine Runde geschlagen von Jochen. Fabian erreichte mit 52 zurückgelegten Runden den 5. Rang. Platz 4 belegte Holger mit 53 Umläufen, also alles ganz schön eng beieinander. Günter, erzielte mit 58 Runden erneut den 3. Platz.  Zweiter im Sprintrennen wurde Michael mit 62 Runden, diesmal nur knapp geschlagen von Marc, der eine Runde mehr zurücklegte. 
Nach der Siegerehrung mit Urkunden und den schon traditionellen Schokonikoläusen von Günter, gings wieder Richtung Sandhausen. Wir freuen uns schon auf die nächste Carrera-Veranstaltung, vielleicht schon auf der umgebauten Bahn.

2. Carrera-Racing am 22.08.10 in Hockenheim

Pünktlich um 12 Uhr Mittags fanden sich sechs Unentwegte im Slot-am-Ring in Hockenheim ein. Neben dem harten Kern wollten auch Franz und Fabian am Event teilnehmen.
Nach einigen freien Trainingsrunden rief uns Rennleiter Marcus zum geordneten Training auf. Jeweils 2 Minuten pro Spur mussten genügen – keine leichte Sache für unsere beiden Neulinge. Ganz schön anspruchsvoll, diese Strecke. Nachdem alle Spuren trainiert waren, stand das erste Rennen bevor – jeweils 6 Minuten pro Spur, wer in dieser Zeit die meisten Runden zurücklegt ist der Sieger.
Eigentlich ganz einfach, doch die kleinen Flitzer sind nicht so leicht auf der Strecke zu halten und so wurden auch zahlreiche Runden zu Fuß um die Rennbahn zurückgelegt.
Die wenigsten Bergungseinsätze hatte, nach ca. 36 Minuten Renndauer, Marc zu verzeichnen, der souverän mit 169 Runden und 4 Runden Vorsprung  auf Michael den 1. Platz belegte. Und die schnellste Runde mit etwas über 10 Sekunden ging auch noch an ihn.
Platz 3 ging mit 162 Runden an Uwe, gefolgt von Günter mit 146 zurückgelegten Runden. Unsere beiden Newcomer belegten mit 121 bzw. 87 Runden leider nur die Plätze 5 und 6. Egal, Spaß machte es trotzdem, und reichlich Bewegung gab es auch noch dazu.
Und es sollte noch weiter gehen. Rennleiter Marcus rief zum Sprintrennen mit je 4 Minuten pro Spur auf. Am Ende dieses Rennens waren die Rückstände der beiden „Neuen“ schon nicht mehr so gravierend.
Fabian erreichte mit  78 zurückgelegten Runden den 6. Rang. Auf Platz 5 folgte Franz, mit nur noch 16 Runden Rückstand auf Günter, der mit 99 Runden erneut den 4. Platz belegte. Dritter wurde im Sprintrennen Marc mit 116 Runden. 118 Runden legte der Sieger des Sprints,  Uwe, zurück nur um einige Sekunden vom rundengleichen 2. platzierten Michael getrennt. 
Statistisch gesehen ergab sich dieses Mal kein so eindeutiges Bild in punkto schlechterer oder besserer Spur. Die Spuren 1, 5 und 6 wurden nahezu gleich oft (28 –29 Runden) absolviert. Spur  2 und 4 waren mit im Schnitt knapp 26 Runden nur unwesentlich schlechter und auch die langsamste Spur 3 fiel mit 24 Runden nicht allzusehr ab. Es hängt wohl auch davon ab, welches Slot-Car auf welcher Fahrspur platziert ist.
Wir werden das weiter beobachten.

Fahrradtour zum Dragsterracing am 13. August

An einem Freitag, den 13. sind die meisten Menschen recht vorsichtig. Vor allem die, die abergläubig sind.
Nicht so die Mitglieder des AMC Kurpfalz rund um Günter Jatz, ihren ersten Vorsitzenden. Denn an diesem
Freitag war die Fahrradtour nach Hockenheim im Rahmen des Kinderferienprogramms angesagt. Wie bereits seit
einigen Jahren nutzte man das Dragsterracing um den Hockenheimring mit seiner Geschichte und seinen aktuellen
Veranstaltungen unserer Sandhäuser Jungend näher zubringen. Fahrradtour zum Hockenheimring war der Oberbegriff.
Unsere Sandhäuser Jugend war mit 32 Teilnehmern am 13. August am Parkplatz des Trimmdich Pfades angetreten um nach
Hockenheim zu radeln. Die Helfer und Betreuer des AMC Kurpfalzes bildeten kleine Gruppen von 5 – 6 Jugendliche pro Betreuer und
auf gings nach Hockenheim. Als erstes stand die Besichtigung des Motorsportmuseums auf dem Programm. Klar dass die Rennkonsole ala Playstation mehr Interesse erzeugte als die technisch interessanten Oldtimer. Verwunderlich – die Mädchen hatten da mehr Interesse.

Frau Seitz von der Ring-GmbH übernahm dann das Wort und die Führung. Gefühlvoll nahm sie sich der Jugendlichen an und informierte über Geschichte von Hockenheimring und Motorsport. Nach Verteilung der notwendigen Ohrstöpsel ging es ins Fahrerlager um sich über Technik und Teams ein Bild zu machen. Gleich zu Beginn konnte man die Notwendigkeit der Stöpsel testen, als ein Team die ca. 6.000 PS mal kurz aufkreischen ließ.

Der Gang durchs Fahrerlager – welches auf der Startgeraden eingerichtet war – konnte hautnah sehr viel über diesen Motorsport vermitteln. Verblüffend stellte einer unserer Jungen fest, dass bereits Mädchen mit 14 Jahren bei den Junioren-Dragster-Klassen mitfahren. „Alle Achtung“ – war der Kommentar. Nach dem Rundgang gingen wir noch auf die Südtribüne um ein paar Fahrzeuge und Starts zu sehen. Pünktlich um 16:15 Uhr war dann leider schon wieder Abmarsch Richtung Museum um Fahrräder. Günter Jatz, Vorsitzender des AMC Kurpfalz, bedankte sich bei Frau Seitz und versprach auch im nächsten Jahr wieder eine Fahrradtour nach Hockenheim zu arrangieren, vielleich aber mal zu den „Studentrace“ eine Woche zuvor.
Dann ging es im Spurt zurück nach Sandhausen. Am Start-, bzw. Zielpunkt angekommen bedankte sich Günter Jatz bei den Kindern für die tolle Disziplin.
Und die Kinder bedankten sich mit einem Applaus bei ihren Betreuern – Madleine, Alex, Sven, Tobias, Julia und Holger.
Ein wirklich gelungener Freitag, der 13.

Die Spieleconsolen zogen magisch an Auch die Mädchen zeigten großes Interesse
Den Jungs gefielen die Motorräder Davon ein ganz besonderes Stück
Frau Seitz informierte umfassen über den Ring Dann war man im Fahrerlager
Und am Infostand der Hockenheimring GmbH Sind die Radmuttern echt?
Fantastischer Überblick von der Südtribüne Nicht nur laut, auch effektvoll

Draisinentour in der Pfalz

Unser diesjähriger Vereinsausflug führte uns mal wieder in die Pfalz und zwar in die Nähe von Landau. Genauer gesagt nach Bornheim, zum Startpunkt der Südpfalzdraisinenbahn.
Insgesamt 22 Mitglieder und Freunde sowie Hund Maxi, fanden sich am Sonntag, den 8. August, pünktlich um 10 Uhr am Gelände der Bahn ein. Nachdem die Aufteilung auf die einzelnen Draisinen geklärt war, erfolgte noch eine kurze Einweisung durch die Betreiber der Bahn und dann konnte es auch schon losgehen!
Rund 13 Kilometer bis zum Endhaltepunkt in Lingenfeld lagen vor uns. Bei ganz leichtem Gefälle und mit leichtem Rückenwind ging es flott voran, so dass wir bald den ersten Straßenübergang erreichten. Hier werden nicht die Autos, sondern die Draisinen von geschlossenen Schranken eingebremst.
Also heißt es anhalten, Knopf für die Ampel drücken, Schranke öffnen und dann bei Grün die Straße überqueren. Schnell hatte sich mit Holger und Carlo ein Spezialistenteam für diese komplexe Tätigkeit gefunden. Die beiden erfüllten diesen Dienst mit großer Hingabe und wurden dafür auch entsprechend von den Draisinenbesatzungen „gelobt“.
Nach diversen Straßenüberquerungen erreichten wir das „Kiosk Bauer“, gerade noch rechtzeitig, um einem kleinen Regenschauer zu entgehen. Im Zelt direkt neben den Schienen konnten wir uns für die Weiterfahrt mit diversen Getränken stärken (übrigens, es gibt tatsächlich keine kleine Weinschorle in der Pfalz). Nachdem sich der Schauer, es sollte der einzige auf unserer Tour bleiben, verzogen hatte, setzten wir unsere Fahrt in Richtung Endhaltepunkt Lingenfeld fort. Bis zum Restaurant Akropolis, wo wir Plätze fürs Mittagessen reserviert hatten, war es dann noch ein kleines Stück zu Fuß.
Im Restaurant angekommen, machten wir es uns an einer langen Tafel im Nebenzimmer gemütlich. Die Aufgabe der Bestellungen funktionierte reibungslos, die Getränke für die durstigen Kehlen wurden, ebenso wie die bestellten Speisen, zügig serviert. Nachdem wir vorzüglich gespeist hatten, machten wir uns gemütlich auf den Rückweg zu unseren Draisinen.
Inzwischen hatte der Wind leicht aufgefrischt, deshalb machte sich das Gewicht der Draisinen im Zusammenspiel mit der leichten Steigung, die wir auf dem Rückweg nach Bornheim zu bewältigen hatten, nun doch etwas deutlicher bemerkbar. Darum beschlossen wir noch einen kurzen Tankstop im Biergarten der „Dorfschänke“ in Lustadt einzulegen. Frisch gestärkt, wurde nun auch noch der Rest der Strecke bewältigt, so dass wir kurz vor 17:30 Uhr wieder an unserem Ausgangspunkt eintrafen.
Gutes Essen, viel zu Lachen und dann auch noch sportlich betätigt, nach einhelliger Meinung der Teilnehmer war es ein sehr schöner Tag. Die Südpfalzdraisinenbahn kann als Ausflugsziel durchaus weiterempfohlen werden.

Am Start in Bornheim unser Cheffe beim fotografieren...
Am Start in Bornheim unser Cheffe beim fotografieren!
unterwegs mit Kind und Kegel... ...und Hund Maxi
Unterwegs mit Kind und Kegel… …und Hund Maxi
Erster Zwischenstop (ziehmlich trocken) Einsatz modernster Technik...
Erster Zwischenstop (ziemlich trocken) Einsatz modernster Technik zum Flottmachen der Draisinen
Zwischenstop im Kosk Bauer Pfälzer Schorleglas
Zwischenstop im Kiosk Bauer (ziemlich feucht…) Pfälzer Schorleglas
Holger im Einsatz man beachte die lässig-gelangweilte Haltung des Schrankenwärters...
Holger im Einsatz Man beachte die lässig-gelangweilte Haltung des Schrankenwärters…
Endstation Lingenfels Unsere Tafel im Akropolis
Endstation Lingenfels Unsere Tafel im Akropolis
Technischer Halt in Lustadt Alle Draisinen wieder in Bornheim...
ein letzter technischer Halt in Lustadt Alle Draisinen wieder in Bornheim
Hybriddraisine...
DAS technische Highlight der Tour: Pfälzer-Hybriddraisine…

Carrera Racing am 14.03.2010 in Hockenheim

14.03.2010, an diesem, aus deutscher Motorsportsicht denkwürdigen, Sonntag, war zum ersten Mal in diesem Jahr wieder Slotcar-Fahren angesagt.
Aufgrund des Starts der diesjährigen F1-Saison mit dem Comebacker des Jahres, entschlossen wir uns den Start des Carrera-Racings in Hockenheim um eine halbe Stunde, auf 11:30Uhr vorzuverlegen. Leider hatten wir dabei die Zeitverschiebung zu Bahrain nicht eingeplant und kollidierten dann doch noch mit dem Start des Formel1-Rennens.
Dieses Mal gingen nur 4 „Hardcore-Slodda“ an den Start, nicht nur wegen der oben genannten Gründe, sondern auch aufgrund anderer Terminüberschneidungen.
Nachdem alle 6 Spuren der 40m-Bahn im freien Training durchgetestet waren, bat Marcus vom Racing-Center zur Startaufstellung.
Es wurden 6 Läufe à 6 Minuten durchgeführt. Die neue Bahn in Hockenheim ist von den Spuren her gesehen doch sehr unterschiedlich zu fahren. Alle Fahrer waren sich einig, dass Spur 2 am undankbarsten ist. Dies zeigte sich auch an der zurückgelegten Rundenanzahl. Mit durchschnittlich 21 Runden bei 6 Minuten Fahrzeit ist diese Spur tatsächlich die langsamste! Allerdings, (Überraschung) nur ganz knapp vor Spur 3 mit 21,25 Runden. Beliebteste, weil schnellste (einfachste?) Spur ist wohl die 4. Fahrspur, mit im Schnitt 25 absolvierten Runden.Wir werden das im Laufe der kommenden Rennen weiter beobachten.
Doch zurück zum, aus o.g. Gründen, etwas verkürzten Rennen.
Von Anfang an entwickelte sich ein spannender Kampf um die Spitze, die Unterschiede bei den zurückgelegten Runden waren relativ gering. Schließlich stand nach einer reinen Renndauer von etwas über 36 Minuten das Endergebnis fest:
Platz 4 belegte Günter mit 118 Runden.
Platz 3 ging an Marc, rundengleich mit Uwe, der sich mit gerade mal 5,8 Sekunden Vorsprung bei 142 absolvierten Runden, ganz knapp den 2. Platz sicherte.
Sieger wurde Michael mit insgesamt 145 gefahrenen Runden.
Nach Ende der Rennen machten sich die Teilnehmer eiligst auf den Rückweg zu den heimischen Gefilden. Schließlich waren wahrhaft historische Momente der (Formel1-) Geschichte zu bewundern!!!