30 Jahre AMC Kurpfalz e.V. Sandhausen / AvD

Am 8. Juni diesen Jahres konnte der AMC Kurpfalz auf seine 30jährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Kein großes Jubiläum, aber ein denkwürdiger Anlass für eine kleine Feier bei
Wimmers Landwirtschaft in Wiesloch. So trafen sich die Gründungs- und weiteren Mitglieder und Gäste am Samstag, den 21. September, bei spätsommerlichen Bedingungen.
Mit besonderer Freude begrüßte man die Vertreter des AMC Reilingen e.V. im ADAC, mit denen seit vielen Jahren eine Freundschaft und gemeinsame Basis für die Automobil-Slalom-Veranstaltungen besteht.
Jutta und Jürgen Römpert und Gerd Römpert waren herzlich willkommen im Kreise des AMC Kurpfalz. An dieser Stelle vielen Dank für die Spende, überreicht von Gerd Römpert, dem 1. Vorsitzenden des AMC Reilingen.

In seiner Rede konnte der erste Vorsitzende – Günter Jatz, auf 1989 zurückblicken und den Geist der damaligen Zeit. Der sicher dazu beigetragen hat, dass der AMC Kurpfalz gegründet wurde.
Zum 25jährigen – 2014, konnten sich die Mitglieder in dem 300-seitigen Buch über die Geschichte des AMC Kurpfalz informieren. Nun 5 Jahre weiter, wird es zum Ende des Jahres den Nachtrag der weiteren Jahre geben.
Das Foto spiegelt die zahlreichen sportlichen und geselligen Aktivitäten wieder. Eine höhere Auflösung ist im Internet auf amc-kurpfalz.de verfügbar.
Der AMC Kurpfalz bedankte sich mit einer Urkunde und der goldenen Ehrennadel für 30 Jahre Mitgliedschaft im AMC Kurpfalz e.V. Sandhausen bei den Gründungsmitgliedern:
Günter Jatz, Karheinz Knaus, Michael Ebner, Brigitte Ebner, Magitta Jatz, Ellen Scherer, Peter Scherer, Uwe Buhmann, Regina Buhmann, Franz Zöllner und Klaus Roth.
Aber auch bei den Mitgliedern, die nun bereits 30 Jahre dem AMC Kurpfalz die Treue gehalten haben:
Gabriele König, Ralf Rudolph, Erika Niedergesess, Martin Niedergesess, Michael Niedergesess, Wolfgang Niedergesess, Jürgen Greulich, Michael Lagerpusch, Steven Jatz, Björn Jatz, Sascha Ebner und Christian Knaus.

In gemütlicher Runde lies man den „Feiertag“ ausklingen

Sandschlacht in Baden-Baden

Am 21. September lud der Motorradclub Baden-Baden e.V. im ADAC zum 37. 4 Stunden Enduro und 42. 2 Stunden Motocrosss nach Sandweier, bei Baden-Baden.
Steven Jatz und Björn Jatz beschlossen bei dieser Veranstaltung als Einzelstarter im 2 Stunden Motocross an den Start zu gehen. Steven in der Klasse 4E – Senioren und Björn in der 1E – Beginner.
Da das Fahrerlager relativ begrenzt und der Start auf 11:00 Uhr vorgesehen ist, heisst es: frühzeitig losfahren. So blieb dann noch Zeit, wenigstens einen Teil der Strecke zu besichtigen. Steven nutzte die Gelegenheit. Björn konnte vom Letzten Jahr profitieren, da der Streckenverlauf so ziemlich identisch war. Beide hatten tatkräftige Unterstützung dabei. Günter für den Boxendienst, Sandra, Leonie und Paula zum anfeuern und motivieren.
Wochenlange Trockenheit verwandelte die Strecke in der ersten Runde zu einer wahren Staubwüste. Das legte sich etwas in den folgenden Runden, aber die schlechte Sicht blieb für die Teilnehmer doch recht anstrengend.
Punkt 11:00 Uhr wurden die rund 150 Teilnehmer in den 10 Klassen, klassenweise im Minutenabstand auf die Strecke geschickt. Björn und Steven kamen nicht so gut weg. Aber das Motto war: 2 Stunden durchfahren ohne Boxenstop und wenns geht noch ein respektables Ergebnis. Björn mußte in der 2. Hälfte doch an einigen Stellen mal kurz anhalten zum Durchschnaufen. 3 Runden vor Schluß erwischte es Steven mit einem unangenehmen Sturz. Der Zeitverlust von ca. 1 Minute machte wohl nicht so viel aus, aber das ärgert trotzdem. Am Ende konnte er unter den 27 Startern den 13.Platz belegen. Björn freute sich über die schwarz/weiße Zielflagge. Der 25. Platz unter den 32 Teilnehmern war nicht so wichtig. Ankommen und 2 Stunden durchhalten das war die Parole gewesen.

Steven Jatz im Gelände
Steven Jatz im Gelände
Björn’s treue „Fans“
Steven etwas skeptisch und nachdenklich
Die Boxengasse am Ende der ersten Runde im Sandnebel
Björn im „gespenstischen“ Hintergrund

Classic-Enduro Dachsbach

Nachdem Björn Jatz im September 2017 bei der 57. Internationalen ADAC Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um den Aischgrund“ seine KTM, aus gesundheitlichen Gruünden, vorzeitig abstellen musste, hatte er noch eine Rechnung offen.
Während 2017 ein Lauf zur Deutschen Enduro Meisterschaft ausgetragen wurde, war es in diesem Jahr hauptsächlich eine Streckenführung für klassische Motorräder. Statt 200 km waren es somit auch nur ! 150 km.
Der Ablauf stellte sich aber fast ähnlich dar. Nach der Anreise am Samstagvormittag war erstmal die Streckenbesichtigung angesagt. Es war vom Veranstalter lediglich 1 Sonderprüfung, die 3 mal gefahren wurde, vorgesehen.
Also hinfahren und anschauen. Naja eine „Ackerprüfung“, das kennen wir ja. Doch leider stellte sich später raus, dass diese Prüfung auch einige Tücken hatte, die viel Zeit kosteten. Dann ging es weiter zum berühmten „Goggoloch“. Auf der Überbrückungsetappe gelegen. Eine Passage, die auch als Zuschauerpunkt ihre Anziehungskraft hatte. Steile, winklige Auf- und Abfahrten zwischen Bäumen und Felsgestein. Für die älteren Historic-Maschinen war dieser Teil nicht befahrbar und es gab eine Umfahrung. Ein weiterer Punkt war dann der „Hohlgraben“. Das waren so 200m durch einen Wassergraben, der oft kein Wasser führt, aber manchmal doch. Gut, wenn man sich solche Passagen vorher anschaut.
Dann ging es zur Papier- und technischen Abnahme. Die Übernachtung in der Kohlenmühle in Neustadt an der Aisch war schon obligatorisch.
Sonntag früh, auf dem Festplatz in Neustadt, hieß es um 9:02 Start für Björn Jatz. 133 Teilnehmer bei den klassischen Motorrädern, teils Baujahr 1955!, waren neben den 29 Fahrern aus dem modernen Clubsport am Start.
Björn hatte mit seiner 250 KTM in der Klasse CS1 – bis 250ccm 2-Takt genannt. 7 Teilnehmer waren da angetreten. Die Überbrückungsetappen waren für die Clubsportler sehr ausreichend bemessen. Das Ganze war damit recht stressfrei und gut zu bewältigen. Doch leider tat sich Björn gerade mit der einen Sonderprüfung recht schwer. Er musste unter den Ersten auf die Strecke. Es war kein Getreideacker, wie vermutet, sondern loser Ackerboden.
Das kostete richtig Zeit und Kraft. Das gefürchtete Goggoloch konnte er ganz „easy“ durchfahren. Bei Youtube ist das auch in einem Video gut zu sehen. Er hatte übrigens die Startnummer 308.
Während Vater Günter im Fahrerlager beim Servicepunkt entspannt den Tag bei guter Gesellschaft verbrachte, zog Björn seine 3 Runden „Rund um den Aischgrund“. Um 14:52 Uhr konnte er, sehr zufrieden, die Ziel-ZK anfahren.
Der Veranstalter hatte, warum auch immer, die Strafen für zu spätes und zu frühes Eintreffen bei den Zeitkontrollen (ZK) aus der Ergebnisliste herausgenommen. Somit waren nur die Zeiten für die eine Sonderprüfung maßgebend. Dennoch war Björn mit seinem 5. Platz in der Klasse zufrieden.
Der Blick geht vorwärts auf den 21.09. in Baden-Baden – beim 42. 2-Std. Moto-Cross im Rahmen des ADAC Enduro-Cup’s. Hier werden wieder beide – Steven und Björn Jatz – als Einzelfahrer an den Start gehen.

Sonntag 15.09.2019 9:02 Björn geht auf die erste Rund
Björn auf der Sonderprüfung
Auffahrt im Goggoloch
Zufahrt zur Ziel – Zeit -Kontrolle

6. Lauf der GCC in Schefflenz

Der 6. Lauf der GCC wurde am 7. und 8. September in Schefflenz, auf der ehemaligen WM-Cross-Strecke ausgetragen. Nachdem Steven Jatz seinen Urlaub hinter sich hatte, war die Veranstaltung „vor der Haustüre“, nahezu ein Muß. Björn Jatz war auf dem Heimweg vom Urlaub und konnte nicht dabei sein. Für ihn geht es am 14.09. weiter in Dachsbach.

Doch weiter zu Steven. Nach den heißen und trockenen Tagen folgte ein kühles und regnerisches Wochenende. Die Temperaturen waren optimal, die Feuchtigkeit vielleicht weniger, aber dafür war dann kein Staub auf der Strecke. Start um 13:00 Uhr, bei den Pre-Senioren, bedeutet auch eine entspannte Anfahrt und Vorbereitung. Pünktlich um 13:00 Uhr brüllte der legendäre Start-Herzschlag und das „Staaaaart-Signal“ aus den Laut- sprechern. Die erste Gruppe waren die Pre-Senioren mit 29 Teilnehmern. Steven hatte leichte Probleme seine 250er KTM in Bewegung zu versetzen. Vielleicht ganz gut so, denn bereits an der ersten Auffahrt hatten sich einige Teilnehmer quergelegt. Er konnte da ungehindert vorbeifahren. Nach der ersten Runde war eine Kombination aus kurzen Auf- und Abfahrten zu bewältigen. Nach kurzen Stau konnte sich Steven über die Umfahrung aus dem Gewühl heraushalten. Der große Troß der Senioren hatte da weniger Glück. In einem riesigen Knäul steckten wohl an die 20 Teilnehmer an der Auffahrt fest.

Eigentlich waren die Voraussetzungen gut, doch Steven hatte deutliche Probleme mit seinem Vorderrad, bzw. dessen Profil. Irgendwie gab es keinen richtigen Halt. Als noch ein Teilnehmer ihm voll in den Lenker fuhr und es fast zum Sturz kam, war der Frust noch höher. Schefflenz, mit den vielen Sprüngen muss man lieben, oder hat seine Schwierigkeiten. Bei Steven war es keine große Liebe. Dann sorgte die Nässe für ordentliche Schlammspritzer auf der Brille. Somit war ein unplanmäßiger Boxenstop angesagt. Das ging recht schnell, trug aber auch nicht zu Motivation bei.

Aber man freut sich immer, wenn nach 2 Stunden die Zielflagge gezeigt wird und man soweit gesund und heil angekommen ist. Platz 20 und 4 Meisterschaftspunkte in der GCC klingen da auch nicht schlecht. Für Steven ist der nächste Start am 21. September in Baden-Baden beim ADAC-Pirelli Cup, zusammen mit seinem Bruder Björn.

Nach einer Stunde Renndistanz
Noch 3 Minuten offizielle Rennzeit

2 Tage Marisfeld

Wo ist Marisfeld? Im südlichen Thüringen in der Nähe von Suhl! Bis dorthin sind es immerhin ca. 280 km oder 4 Stunden Fahrzeit mit Hänger.
Zur 7. von 11 Veranstaltungen der IGE (Interessengemeinschaft Enduro-Sport) zog es die Teilnehmer, in diesen Sommertagen, nach Marisfeld, wo das „KTM Adventureland Suhl“ eine gut bewährte Enduropiste zur Verfügung stellte.
In der Ferienzeit war das für Steven und Björn Jatz, die 2 Endurofahrer vom AMC Kurpfalz, eine gute Gelegenheit die 2 Renntage voll auszunutzen. Die Anreise am Freitag war eine gute Entscheidung, so ersparte man sich das heimische Unwetter.
Für Samstag hatten sich beide in der Klasse der Teamfahrer eingeschrieben. Das bedeutete 3 Stunden Renndistanz im 3 Runden-Rhythmus. Gewissermaßen zum Aufwärmen für Sonntag. Steven übernahm den Start. Unter den 44 Teams konnte er sich auf Platz 36 nach der ersten Runde positionieren. Dann kam der Wechsel auf Björn. Er konnte das Team auf Platz 34 vorbringen.
So ging es weiter bis am Ende 15 Runden und ein ordentlicher 34. Platz heraussprang. Im Sinne von Training und Vorbereitung waren beide recht zufrieden.
Nach einer weiteren Nacht im Biker-Hotel Kloster Rohr fuhr man am frühen Sonntag wieder vom Kloster Rohr die 12 km nach Marisfeld.
Nicht ganz pünktlich, der Rettungsdienst war etwas spät dran, gingen die 74 Fahrerinnen und Fahrer um 9:10 in 10er Gruppen auf die Strecke. In 7 Klassen mussten die Teilnehmer in den nächsten 3 Stunden jeweils die maximale Rundenzahl rausfahren. Einige hatten dabei noch einen Tankstopp einzukalkulieren.
Für Steven war das bei seiner 250er KTM 2-Takt Einspritzer, kein Problem. Das reichte problemlos ohne Stop. Björn seine KTM ist noch ein Modell mit Vergaser. Da kann es knapp werden. In der letzten Runde schaltete er auf Reserve und konnte ohne Stop bis ins Ziel durchfahren. Ein kleiner persönlicher Erfolg.
Die Wetterbedingungen waren optimal. Die heftigen Regenfälle vom Freitagabend sorgten für eine fast staubfreie Rennstrecke. Nach einigen Problemen am Samstag, hatte der Veranstalter den Streckenverlauf etwas entschärft. Nach Runde 2 war Steven auf Platz 12 und direkt dahinter Björn auf Platz 13. Das hielt sich so ca. 10 Runden lang. Dann kamen die ersten Tankstops. Steven und Björn konnten da profitieren und schoben sich auf Platz 10 und 12 vor.
Nach 2 Stunden Renndistanz war für die „Alten Herren“ Schluss. Somit reduzierte sich auch der Verkehr auf der Strecke. Nach Runde 13 lag Steven auf Platz 8 und Björn auf Platz 9. Diese konnten sie bis zum Rennende mit super Einsatz verteidigen. Ein schönes Bild, wie beide nacheinander um 12:03 Uhr durch die Zählstelle kamen. Da gab es dann die Glückwünsche von Kristin und Günter.
Platzierung unter den top ten, das fühlt sich wirklich gut an!
Während die beiden über die Strecke „fegten“ hatte Kristin ein paar tolle Fotos gemacht.
Nun etwas Erholung und weiter geht es am 7. und 8. September in Schefflenz bei der GCC.

Björn im „Wäldchen“
Steven auf der Zufahrt zum „Wäldchen“






Steven an der „Baumschikane“
Björn in der Auffahrt in der Luft
Björn vor der Boxeneinfahrt
Steven vor der Boxeneinfahrt